Wenn Rantanplan kurz vor Weihnachten ins Übel & Gefährlich laden, dann weiß man, dass das Heimspiel ansteht. So wird seit inzwischen 10 Jahren das Jahresabschlusskonzert der Skapunk-Kombo in Hamburg genannt. Am 20. Dezember 2025 war es wieder so weit – und dieses Mal war war es etwas Besonderes zum 10-jährigen Jubiläum.
Pink Wonder eröffnen den Abend
Bevor der Hauptact die Bühne enterte, lag es an Pink Wonder, das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen. Der Support zeigte sich roh und energiegeladen. Damit passten sie genau für diesen Abend. Mit ihrem Mix aus Punkrock und einer ordentlichen Portion Attitüde gelang es den Gästen aus Berlin schnell, die ersten Köpfe zum Nicken zu bringen und die Halle hörbar aufzuwärmen. Am Ende des Sets war das Publikum bereits für das Main Event und auch Pink Wonder haben mit Sicherheit neue Fans dazu gewonnen.
Fotos Pink Wonder
Rantanplan: Heimspiel mit Jubiläumscharakter
Dann war es so weit – Das Rudel betrat die Bühne und machte von der ersten Minute an klar, warum dieses Konzert zu den festen Terminen im Hamburger Konzertkalender gehört. Die 10. Ausgabe fühlte sich nicht wie ein normales Konzert an, sondern wie ein großes Familientreffen von Band und Publikum. Die Band um Sänger Torben tauschte auf der Bühne immer wieder die Positionen und interagierte mit dem Publikum. Besonders die Trompeten- und Posaunenfraktion aus Lea, Ulf und David tanzte und sprang wild auf der Bühne umher und ließ sich auch nicht davon abhalten einen Ausflug ins Publikum zu machen. Bassist Pedi, der für ein paar Songs die Gitarre vom Haupt-Bassisten Kalle übernahm sprang sogar für einen Stage-Dive von der Bühne aufs Publikum. Schlagzeuger Marlon gab am Schlagzeug alles und war am Ende wie alle Bandmitglieder sichtlich durchgeschwitzt. Müde wurden sie während des Sets dennoch nicht und gaben weiter Vollgas.
Die Setlist spannte einen weiten Bogen durch die Bandgeschichte. Von Klassikern bis zu ganz neuen Songs war alles dabei und die Band spielte über 2 Stunden aus ihrem gesamten Portfolio. Zwischen den Songs nahmen sich Rantanplan Zeit für Ansagen, Erinnerungen und kleine Anekdoten rund um die vergangenen Heimspiele, was dem Abend eine sehr persönliche Note verlieh.
Das Übel & Gefährlich bebte – ein echter Heimvorteil eben. Dieser Abend war mehr als nur ein Jubiläumstitel: Es war der Beweis dafür, wie eng die Verbindung zwischen der Band und ihrem Hamburger Publikum ist. Ein Jahresabschlusskonzert, das genau das geliefert hat, was man sich davon erhofft – und vielleicht sogar ein bisschen mehr.






































































